Eine Hütte. Ein Sturm. Ein Ja.
Auf der Hornisgrinde, wo das Wetter mitheiratet.

Was morgens noch nach Sonne aussah, mauserte sich über den Tag zu einem ordentlichen Sturm mit Regen. Irgendwann konnte man vor lauter Nebel die Hand kaum noch vor Augen sehen, geschweige denn die Aussicht, das Panorama oder den Bergsee.
Für so einen Moment gibt es kein Drehbuch - außer: ruhig bleiben, die Lage sortieren und entspannt die Kurve zurück zu einer lockeren, romantischen Stimmung finden. Am Ende hielten vier Trauzeugen an den vier Zeltposten das Zelt fest, während wir heirateten. Und der Berg? Der klarte im Laufe des Abends auf und belohnte uns mit einer Aussicht, die keiner je vergisst - eine außergewöhnliche Trauung auf der Hornisgrinde.
„Du hast dich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen - selbst als das Zelt weggeflogen ist. Wir sind immer noch ganz geflashed von der Rede."
Erst recht Ja.
Momente.








Zuletzt aktualisiert: 13. September 2026